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Name: Elfriede Hanf
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Der Eintrag:
Regentropfen, ein Teil der Natur!

Eine alte Kräuterfrau saß in ihrem Lehnstuhl, eine Tasse Holundertee
in ihrer Hand, die schon ein wenig zitterte und erzählte den Kindern, die sie wieder eingeladen hatte, um ihren guten Kuchen zu probieren,
erneut eine Geschichte.
Die Kinder gingen gern zur Kräuterfrau, die so gut Kuchen backen konnte, der so gut schmeckte. Aber das Schönste dabei war, sie erzählte dann ihre wunderbaren Geschichten.
Alle Kinder saßen still da, wenn sie anfing zu erzählen.
Die Neugier konnte man in ihren Gesichtern sehen.
Diesmal hatte die Kräuterfrau sich was ganz besonderes ausgedacht.
Sie erzählte von den Regentropfen.
Viele dicke graue Wolken hingen am Himmel. Man konnte
sehen, wie sie immer dunkler und schwerer wurden. Auf einmal sah es aus, als ob die Wolke sich schüttelte. Aber das war der Wind, der die Wolke hin und her schob.
Die Wolke wehrte sich, aber der Wind war stärker.
Sie machte den Kindern vor, wie der Wind pfiff.
Das konnte sie sogar sehr gut.
Dann erzählte sie weiter.
Zuerst kamen kleine zarte Tröpfchen, wie Tränen.
Ja, die Wolke fing an zu weinen, man konnte es sehen.
Dann kamen immer mehr Tropfen, die jetzt viel größer waren. Sie drückten sich gegenseitig nach unten. Es regnete.
Der Wind pfiff sein Lied . Die Tropfen, die auf die Erde geschickt wurden, fingen an zu tanzen. Der Wind tanzte mit.
Rechts herum, links herum, nach vorn, wieder zurück nach hinten, heissa, was ein Spaß.
Nun ging es weiter nach unten und sie drehten sich mit dem Wind.
Immer mehr Tropfen kamen hinterher. Es regnete nun in Strömen.
Die Leute, die noch draußen waren, rannten so schnell sie konnten, um schnell heim zu kommen.
Die Schirme der Leute bogen sich durch den Wind nach oben,
das sah sehr lustig aus, aber die Leute hatten so keinen Schutz und sie wurden nass.
Man hörte die Leute über das Wetter schimpfen.
Aber die trockene Erde freute sich sehr.
Endlich, endlich konnte alles wieder, was auf der Erde wuchs, trinken. Der Durst war groß durch die lange Trockenheit.
Die Blumen öffneten ihre Kelche und genossen den Regen.
Die Bäume spreizten ihre Äste mit den Blättern und jedes einzelne Blatt konnte nicht genug von den Regentropfen bekommen.
Die Baumstämme mit den verschiedenartigen Rinden und Borken ließen die Tropfen in die Rillen sickern.
Ach was tat das gut.
Die Regentropfen sickerten in den trockenen Sand,
der den Regen gar nicht richtig aufnehmen konnte, weil alles so ausgetrocknet war. Es dauerte sehr lange bis die trockene Erde die Regentropfen fühlen konnte. Jetzt erzählten die dicken Tropfen den vielen kleinen Tröpfchen von dem Sinn, warum sie auf die Erde geschickt werden:
„In der Natur geht nichts verloren. Es gibt immer ein auf und ab.
Wir selbst haben schon viele Male in einer Wolke gesessen.
Fielen dann immer wieder als Regen auf die Erde.
Wir schon viele fremde Städte, ja sogar Länder kennen gelernt,wir kamen immer an einem anderen Ort herunter, da die Wolken ja durch den Wind weiter getrieben werden, sie bleiben ja nicht stehen.“
Die großen Tropfen erzählten weiter: „Wir haben schon sehr viele Dächer der Häuser gewaschen und die Straßen von Staub befreit. Haben die Blumen in den Gärten, wie mit einer übergroßen Gießkanne. gegossen und die Wiesen gut getränkt, damit das Gras wieder wachsen kann und die Tiere, die das Gras als Futter sehen, wieder genügend fressen konnten.
Also wir fallen herunter, haben auf der Erde eine Aufgabe und
werden wieder von der Sonne aufgesaugt. So geht es auf und
ab . Ja, wir dicken Tropfen waren schon ein paar mal hier auf der Erde.“
Jetzt staunten die kleinen Tröpfchen. Sie waren schon neugierig,
wenn sie wieder aufgesaugt in einer anderen Wolke sitzen
würden.

Die Kräuterfrau machte eine Pause und trank einen Schluck
Tee erzählte dann weiter, denn die Kinder hörten alle gespannt zu.
„Ja, meine lieben Besucher, hört genau zu, hier fängt ein Kreislauf an, den ich euch erklären will.
Wenn es zur rechten Zeit regnet, wächst alles gut und die Tiere, bekommen gutes Gras zum Fressen. Den Kühen schmeckt das frische Gras auch viel besser und sie geben viel schmackhafte Milch. Von dieser Milch werden denn auch die Butter und der Käse hergestellt. Euch schmeckt doch sicherlich auch ein Butter- oder ein Käsebrot gut?.“
Die Kinder nickten mit dem Kopf: „Ich habe heute morgen
ein Butterbrot gegessen, das hat sehr geschmeckt“ erklärte ein Mädchen.
Die Kräuterfrau hob ihren Finger als Zeichen.
„Jetzt wisst ihr auch, dass die Regentropfen eine wichtige
Arbeit zu verrichten haben..
Der Regen ist ein Segen für die Natur und natürlich für uns auch.
Das sollte man alles wissen und nie vergessen und auch nicht
auf den Regen schimpfen, wenn man mal nicht draußen spielen kann.“

Sie blickte in die Runde, fragte, ob jemand noch ein Stück Kuchen wollte und weiter ging es mit dem Erzählen.
„Ihr habt vielleicht schon in der Schule gelernt, dass es viele
Plätze auf der Erde gibt, wo es nicht mehr oder fast gar nicht mehr regnet.
Diese Plätze nennt man Wüsten. Diese Wüsten waren auch einmal vor vielen, vielen Jahren eine wachsende und blühende Welt. Bäume wuchsen, die mit ihren Blättern den Boden schützten und sich freuten, wenn es regnete. Doch dann wurden die Bäume abgeholzt, sodass die Sonne auf die Erde brannte, alles trocknete
aus.“ Die Menschen mussten einen Teil dieser trockenen Welt verlassen, die Tiere fanden ja kein Futter und so hatten auch die Menschen nichts zu essen. Und die, die an den Stellen, wo noch ein paar Bäume wuchsen, blieben, mussten viel arbeiten um überleben zu können. Diese Flecken werden Oasen
genannt, heiß geliebt von den Wüstenbewohnern. Denn hier haben sie auch ein wenig Schatten und meistens auch noch eine kleine Wasserader. Mit dem Wasser müssen sie sehr bedächtig umgehen.
Das wird unter allen aufgeteilt, niemand darf alleine das Wasser
nutzen, denn Wasser bedeutet Leben.
Irgendwann erzähle ich euch mehr vom Wasser.
Auch von den Sternen, die nachts so schön funkeln sowie von dem Mond, der sich ja immer verkleinert, und dann aussieht wie eine Sichel. Aber dann wieder zunimmt, damit man ihn als großen runden Mond wieder sieht.
Ich habe noch viele wunderbare Geschichten für euch.“

Sie nickte den Kinder zu. „So, nun geht schön nach Hause und bummelt
nicht, eure Eltern sollen sich keine Sorgen machen. Bis zum nächsten
Mal, ich freue mich wenn ihr wieder kommt.“

„Kräuterfrau, wir komme sehr gerne wieder!“ Die Kinder sprangen
fröhlich davon. Ihren Eltern wollten sie auch was von der wunderbaren
Geschichte der Regentropfen erzählen.

15.03.2014 E. Hanf

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