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Der Eintrag: Trauungs-Sturm auf den 22.2.22

Die Standesämter verzeichnen für Februar verstärkte Anmeldungen. Die Schnapszahltermine sind fast ausgebucht. Foto: dpa
Anneke Quasdorf
Bielefeld. Ein unter Umständen nasskalter, schnöder Dienstag im Februar – nicht gerade das Top-Datum für eine Hochzeit. Im kommenden Jahr ist so ein Dienstag aber der 22.2.2022 – und deshalb heiß begehrt bei Brautpaaren in Ostwestfalen-Lippe.

Das Standesamt Rheda-Wiedenbrück ist an diesem Tag bereits seit September ausgebucht. „Alle sieben Termine sind weg“, sagt ein Sprecher der Stadt auf Anfrage dieser Zeitung. „Weitere werden wir auch nicht mehr anbieten, weil wir die Paare nicht wie am Fließband durchwinken wollen.“
Auch der 2.2.2022 sei bereits ausgebucht.
„Ansonsten ist der Februar noch relativ frei, der gehört ja eigentlich nicht zu den beliebten Hochzeitsmonaten.“

Das gleiche Bild zeigt sich in Gütersloh: Sowohl am 22. als auch am 2. Februar sind fast alle Termine weg. „Jeweils einen haben wir an beiden Tagen noch frei, sonst ist alles gebucht“, sagt Standesamtsleiterin Claudia Wiegelmann.

Sie rechnet auch mit einem großen Interesse für den 22.12.2022. „Den kann man aber erst ab Dezember reservieren, von daher können wir zu der Nachfrage noch keine Angaben machen.“

In Bielefeld ist aufgrund des großen Interesses die Planung für den 22. Februar noch nicht abgeschlossen. „Da dieser Tag ein Dienstag und somit ein Sondertrautermin ist, finden die Trauungen bislang nur im Rathaus statt“, sagt eine Sprecherin. „Die Termine sind alle weg.
Wir suchen aber gerade nach Lösungen, das Angebot noch auszuweiten und andere Standorte zu öffnen.“

Auch im Standesamt Herford sind die regulären Termine fast alle vergeben. „Wir können aber notfalls nach hinten noch was dranhängen“, sagt Standesbeamtin Doris Hilgenböker. Eine Erklärung für die große Beliebtheit der Schnapszahl-Daten hat sie nicht.
„Mein Eindruck ist, dass viele Paare das einfach schön finden. Und so ein Tag ist natürlich auch leicht zu merken.“
8 Aberglaube spielt ihrer Meinung nach weniger eine Rolle.
„Dann müssten die Freitage, die auf einen 13. fallen, ja immer frei sein, weil die Unglück bringen – die sind aber höchst beliebt bei unseren Paaren.“

Hochzeitsplanerin Lea Borgmeier aus Paderborn hat noch eine andere Erklärung für den Ansturm. „Viele Paare möchten sich nach den vielen Verschiebungen durch Corona im nächsten Jahr endlich das Ja-Wort geben und einfach nicht mehr warten. Bei mir findet die erste Hochzeit sogar schon im Januar statt.“
Sie glaubt außerdem schon, dass viele Paare mit einer Schnapszahl Glück verbinden.
„Das sieht auch einfach schön aus, wenn das in den Ring graviert ist oder auf dem Trauschein steht.“

Wer gern am 22. Februar heiraten möchte, im heimischen Standesamt aber nicht mehr unterkommt, sollte in Detmold anfragen. „Wir haben hier bislang lediglich zwei Termine von sechs möglichen gebucht“, sagt eine Sprecherin.
„Beide Paare kommen allerdings auch von auswärts – vermutlich, weil dort die Standesämter bereits voll waren an dem Tag.“

Grundsätzlich verzeichnen die Standesämter nach einem coronabedingt teilweise starken Rückgang von Trauungen derzeit wieder eine Zunahme. „Und Weihnachten kommt erst noch“, sagt Standesamtsleiterin Claudia Wiegelmann. „Da werden traditionell immer noch mal eine Menge Anträge gemacht.“
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